Vorsicht, Zecken!
...und mit „Vorsicht“ meinen wir das im wahrsten Sinne des Wortes.
Bevor man eine Zecke entfernt, sollte man sich eine Frage stellen: Ist es in Bezug auf vollständige und infektionsarme Entfernung wirklich sinnvoll und logisch, mit starren Werkzeugen brachial an winzigen und weichen Zecken zu arbeiten?
Heute kennen wir die Antwort: NEIN!
... und es gibt eine ganz einfache Lösung:
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Nach einer missglückten, folgenreichen Zeckenentfernung mit einer abgerissenen Zecke 2018 bei der Tochter vom ZeckenDad, die genau nach den medizinischen Empfehlungen (mit einer Spitzpinzette vorsichtig, tief greifen und langsam senkrecht nach oben herausziehen) stattfand, begann eine umfangreiche, weltweite Recherche zum Thema Drehen oder Ziehen? Ergebnis: Nur Unstimmigkeiten zwischen Medizin und Wissenschaft.
Daraus ergab sich zwangsläufig die wichtigste aller Fragen:
Wie lösen sich Zecken selbst aus der Haut des Wirtes?
Wir wollten verstehen, wie man Zecken möglichst vollständig, kontrolliert und mit geringem Risiko aus der Haut entfernen kann. Denn für uns passten die bisherigen medizinischen Empfehlungen mit den wissenschaftlichen Studien zum Thema "drehen oder ziehen" nicht zusammen. Die gängigen Empfehlungen wirkten uneinheitlich, die Methoden oft widersprüchlich — ziehen, drehen, hebeln, greifen. Aber ein wirklich schlüssiges Grundwissen fehlte.
Es existierte also eine erschreckende Wissenslücke, da scheinbar noch niemand je beobachtet hat, wie eine Zecke Ihren Stechrüssel tatsächlich selbst aus der Haut löst.
Das Loslassverhalten der Zecke war bisher weltweit unbekannt.
Also haben wir dort gesucht, wo die Antwort zu finden war: bei den Zecken selbst.
Der ZeckenDad und das Team dahinter begaben sich auf eine Reise in die Welt der Zecken und konnten mit hunderten Laborzecken in der Haut in jahrelanger Forschung mit vielen schlaflosen Nächten beobachten, wie sich die Zecken trotz Widerhaken mit Drehbewegungen selbst lösen. Somit wurde die Wissenslücke endlich geschlossen.
Vorab, Zecken sind keine glatten Holzsplitter, die man einfach herausziehen kann. Keine einzige Zecke konnte beobachtet werden, die ihren Stechrüssel herrausgezogen hat.
Sie sind weich, winzig, mit Widerhaken verankert und können Krankheitserreger in mehreren Körperbereichen tragen... auch im "Kopf". Genau deshalb ist es so wichtig, beim Entfernen unnötigen Druck, Quetschungen oder Abrisse möglichst zu vermeiden.
Bei allen starren Werkzeugen — etwa Pinzetten, Zangen, Karten, Haken, Schlingen oder Greifern — wirken starke Kräfte auf einen extrem kleinen Körper. Besonders kritisch ist das im Bereich des Stechapparats, wo feinste Strukturen wie Speichelkanäle verlaufen. Wird die Zecke gequetscht oder abgerissen, kann das Rückstände in der Haut und Selbstinfektionen begünstigen.
Gerade verbleibende Reste des Stechapparats verhalten sich nicht immer wie ein Holzsplitter, der von selbst herauswächst. In manchen Fällen können sie in der Haut verbleiben und noch lange Zeit Juckreiz oder Fremdkörperreaktionen verursachen.
Aus diesen neuen Erkenntnissen entstand mit einem fundierten Denkansatz ein neues Tool:
nicht starr, nicht brutal, nicht kompliziert — sondern elastisch, handlich und schonend an jede Zecke angepasst.
Der ZeckenDad
Ein Zeckenentferner, der Risiken und typische Fehler bei der Entfernung minimieren soll. Starre Haken und Karten können Druck ausüben. Zangen und Pinzetten können quetschen. Lassos und Ösen können den Kopfbereich einschnüren. Genau das sollte vermieden werden. Mit der Innovation ZeckenDad können jetzt alle Menschen jede Zecke risikoarm und kinderleicht entfernen.